46. Jahrgang, Heft 1, Februar 2015

 

BIBLISCHE BESINNUNG

Helmut Burkhardt:
Gehilfen der Freude.
Bibelarbeit zu 2. Korinther 1,15– 2,4


AUFSÄTZE
Volker Gäckle:
Grüße aus Babylon.
Anmerkungen zur Verfasserfrage des 1. Petrusbriefes

(Klicken Sie hier für einen PDF-Download des Aufsatzes von Volker Gäckle)

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Christian Stettler:
Die Taufe im Neuen Testament – und heute

Johannes Zimmermann:
Leben aus der Taufe.
Zur seelsorglichen Bedeutung der Taufe


BÜCHER



Aus dem Editorial

Mit diesem ersten Heft des neuen Jahrgangs grüßen wir alle Leser unserer Zeitschrift ganz herzlich. Haupt- und Fachherausgeber freuen sich über die Weggemeinschaft und das Netz der Kommuni-kation, das Autoren und Leser miteinander verbindet.
Der Schwerpunkt dieses Heftes liegt im Fach Neues Testament. Die Bibelarbeit zu 2. Korinther 1,15–24 von Helmut Burkhardt rekonstruiert minutiös die Rahmenbedingungen des zweiten und dritten Korintherbriefes und lässt die seelsorgerliche Dimension des kanonischen zweiten Briefes und der dahinterliegende Strategie des Apostels deutlich werden. Mit diesem Beitrag verabschieden wir Helmut Burkhardt als Mitherausgeber der „Theologische Beiträge“. Verfasser hat in seinen verschiedenen Funktionen (1977–1993 Vorsitzender des Arbeitskreies evangelikaler Theologie, über drei Jahrzehnte Dozent und Gastdozent am Theol. Seminar St. Chrischona) und mit seinem Arbeitsschwerpunkt Ethik (zwischen 1996 und 2013 erschien in vier Teilbänden ein umfassendes Kompendium zur Ethik) den Weg unserer Zeitschrift maßgeblich geprägt und begleitet. Von 1970–2014 war er Mitherausgeber, zwischenzeitlich auch Schriftleiter der „Theologische Beiträge“. Wir verdanken dem biblisch orientierten, sachlich und mutig vorgetragenen Urteil von Helmut Burkhardt sehr viel. Und wir hoffen, dass er uns auch nach dem Rückzug aus der Mitherausgeberschaft als Autor erhalten bleibt.
Der zweite exegetische Beitrag stammt aus der Feder von Volker Gäckle, Professor für Neues Testament und Rektor der Internationalen Hochschule Liebenzell. Er stellt den breiten Konsens in der deutschsprachigen Forschung betr. die Pseudepigraphie des 1. Petrusbriefes in Frage und weist auf, dass sich diese These historisch nicht halten lässt. Wir gratulieren Verfasser zur Habilitation im Fach Neues Testament und geben unseren Lesern durch die Rezension seiner Arbeit Gelegenheit, diese etwas näher kennenzulernen.
Die beiden folgenden Aufsätze von Christian Stettler und Johannes Zimmermann laden zur Dis-kussion ein. Sie widmen sich dem Thema Taufe, freilich aus unterschiedlicher Perspektive und mit durchaus differierenden Konsequenzen. Christian Stettler, Schweizer Pfarrer und Privatdozent für Neues Testament an der Universität Zürich, gibt in reformierter Tradition einen Überblick über die Entwicklung der Tauftheologie im Neuen Testament und durchmustert im Anschluss die weiteren Entwicklungen in der Christenheit, mit speziellem Fokus auf die Frage der Säuglings- und Er-wachsenentaufe. Den Zielpunkt bilden Empfehlungen für eine erneuerte Taufpraxis. Demgegenüber vertritt Johannes Zimmermann, promovierter Neutestamentler und habilitierter praktischer Theologe, Professor für Praktische Theologie an der Universität Greifswald, aus einer eher lutherisch gepräg-ten Tradition das Anliegen, Taufe als Mittel der Seelsorge wiederzugewinnen und zu zeigen, wie auch die Kindertaufe Bedeutung für die Gestaltung des persönlichen Glaubens gewinnen kann.
Rezensionen aus den Bereichen Neues Testament, Mission und Praktische Theologie runden wie gewohnt unser Heft ab.
Wir wünschen unseren Lesern Anregungen und Impulse.




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