44. Jahrgang, Heft 3, Juni 2013

 

BIBLISCHE BESINNUNG

Johannes Triebel:
Der Gott, der mitgeht. Von der Kenosis Gottes

AUFSÄTZE

Heinzpeter Hempelmann:
Warum kommen Menschen zur Kirche?
Warum bleiben sie bei ihr? Mitgliederorientierung als theologische und kulturhermeneutische Herausforderung

(Klicken Sie hier für einen PDF-Download des Aufsatzes von Heinzpeter Hempelmann)

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Reiner Braun:
Das evangelische Gesangbuch – eine Erfolgsgeschichte mit Zukunft?

Hanna Kauhaus:
„So lange ich Hofnung haben kann Sie zu gewinnen ...“:
Johann Georg Hamanns Kommunikation mit Immanuel Kant.
Beobachtungen zu einem Versuch seelsorgerlicher Begleitung im Jahrhundert der Aufklärung

BÜCHER


Aus dem Editorial

Der Frühsommer ist eine besonders schöne Zeit im Jahr: Es gibt Spargel, Erdbeeren, Kirschen und vieles mehr, was den Gaumen erfreut. Kaffee draußen auf dem Marktplatz oder im Garten. Vielleicht Ferien vor Augen. Eine schöne Zeit. Eine schöne Zeit auch für intellektuellen Genuss: mit einem Kaffee oder ein paar Erdbeeren die neue Ausgabe der Theologischen Beiträge lesen. Wir können nur versprechen: Es lohnt sich.
Unser missionswissenschaftlicher Kollege aus dem Herausgeberkreis, Johannes Triebel, eröffnet den Reigen mit Gedanken zur Kenosis Gottes, die er provokant mit dem islamischen Gottesbild konfrontiert.
Mangelndes Potenzial zur Provokation wird man auch dem zweiten Beitrag nicht absprechen können: Seit längerem befassen sich die Theologischen Beiträge mit kirchentheoretischen und kybernetischen Fragestellungen. In diesem Fall fragt unser Herausgeber Heinzpeter Hempelmann: „Warum kommen Menschen zur Kirche? Warum bleiben sie bei ihr?“ Dabei setzt er sich kritisch mit aus seiner Sicht illusionären Konzeptionen der Weiterentwicklung von Kirche und Gemeinden auseinander. Aus theologischer und milieutheoretischer Sicht plädiert er für eine Kirche, zu der die Menschen kommen, weil sie zu ihnen aufbricht.
Aus der Praktischen Theologie stammt auch der nächste Beitrag, wiederum aus dem Herausgeberkreis: Der hessische Pfarrer Reiner Braun skizziert die Geschichte des evangelischen Gesangbuchs. Er bleibt aber nicht bei einer rein historischen Betrachtung stehen, sondern plädiert gegenüber neueren liturgischen Entwicklungen engagiert für den zukünftigen Einsatz von Gesangbüchern. Wie dies heute aussehen kann, skizziert er mit einigen praktischen Beispielen.
Historisch orientiert ist auch der letzte Beitrag: Hanna Kauhaus, Theologin aus Jena, nimmt uns mit nach Königsberg und hinein in die seelsorglichen Bemühungen von Johann Georg Hamann um Immanuel Kant. Das ist eine originelle Spur: Sie haben demnach nicht nur gestritten; vielmehr hat Hamann um Kants Glauben gerungen. Erfolgreich? Lesen Sie selbst!
Wenn nun der Kaffee ausgetrunken oder kalt geworden ist, weil Sie ihn beim Lesen vergessen haben, dann bleibt noch unsere Sammlung an Rezensionen, die Ihnen weiteren Lesestoff bietet – ergänzend zu den Aufsätzen etwa, aber auch zu Kierkegaard, der vor 200 Jahren am 5. Mai 1813 geboren wurde. Wir wünschen Ihnen einen in jeder Hinsicht fruchtbaren Sommer.
Der Lesestoff reicht auch vielleicht etwas länger: Die nächste Ausgabe erhalten Sie als Doppelheft im September 2013.


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