44. Jahrgang, Heft 1, Februar 2013

 

BIBLISCHE BESINNUNG
Walter Klaiber:
Rechtfertigung.
Zur Aktualität eines biblischen Grundbegriffs

AUFSÄTZE
Friedrich Schweitzer:
Wenn Erwachsene sich taufen lassen.
Religiöse Bildung als Begleitung individueller Glaubenswege

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Michael Heymel:
Die Lesepredigt als eigene Gattung

BERICHT
Hansjörg Hemminger:
Teleologie in Theologie, Philosophie und Biologie.
Eine grundsätzliche Klärung


BÜCHER

Aus dem Editorial

So dumm ist das mit den guten Vorsätzen zum Neuen Jahr eigentlich nicht! Das Problem ist ja immer nur der 2. Januar, an dem das Gute sich im beginnenden Alltag bewähren müsste. Und doch: sich vorzunehmen, den eigenen theologischen Grundwasserspiegel hoch zu halten (oder wieder zu erhöhen), ist doch ein guter Vorsatz für Theologinnen und Theologen. Für die ganz dicken Bücher reicht es freilich nicht immer, wohl aber für wohldosierte und exquisit ausgesuchte kleinere theologische Beiträge – und die möchten wir Ihnen auch 2013 wieder anbieten.
Dass das Neue Jahr unter dem Vorzeichen der Rechtfertigung steht, und wir auch 2013 bei allem Leistungsdruck um die alles umgreifende Gnade Christi wissen dürfen, lässt sich auch aus der biblisch-theologischen Besinnung des methodistischen Theologen und Bischofs i.R. Walter Klaiber ableiten. Er durchdenkt mit uns Lesern aufs Neue die Aktualität eines biblischen Grundbegriffs: Rechtfertigung.
Mit einem praktisch-theologischen Schwerpunkt geht es weiter: Der Tübinger Religionspädagoge Friedrich Schweitzer betrachtet verschiedene kirchliche Programme für die Vorbereitung von Erwachsenen, die sich taufen lassen wollen. Taufkurse gehören in den Kontext der „Kurse zum Glauben“. Schweitzer zeigt, wie zielgruppenspezifisch und sowohl theologisch als auch biographisch sorgsam solche Kurse geformt sein müssen, um Erwachsenen zu helfen, „ins Leben einzutauchen“.
Der Darmstädter Praktische Theologe Michael Heymel befasst sich mit einer in der Predigtlehre oft übersehenen Gattung, die gleichwohl hinsichtlich Verbreitung wie Bedeutung nicht unterschätzt werden sollte: der Lesepredigt. Er verfolgt deren Geschichte sowie spezifische Merkmale. Er bejaht entschieden die Frage, ob wir diese Gattung brauchen, und ermuntert zum Einsatz von Lesepredigten – wenn sie bestimmten homiletischen Kriterien genügen.
Den Reigen beschließt Hans-Jörg Hemminger, Wissenschaftlicher Referent bei der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW), mit einer interdisziplinären Studie zur Teleologie, in dem er die Frage fokussiert, mit welcher Denkstruktur wir Welt anschauen. Sein Beitrag weist auf den Konflikt zwischen naturwissenschaftlicher und theologischer Denkweise hin. Erstere kann nicht, letztere muss teleologisch orientiert sein.
Wer dann doch gerne einmal (und wer wollte das nicht?) im Neuen Jahr zu einem dickeren Werk greifen möchte, findet dazu mehr als eine Anregung in unseren Rezensionen (wo er übrigens zuerst auch wieder auf Walter Klaiber trifft).
Also: Das Jahr ist ja schon gut in Schwung gekommen. Und die Theologischen Beiträge locken und erinnern: Wie war das mit dem guten Vorsatz „mehr Theologie im Neuen Jahr“?




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