42. Jahrgang, Heft 6, Dezember 2011

 

BIBLISCHE BESINNUNG
Michael Herbst: „Sinnlos besinnlich“. Weihnachtspredigt zu Lk 2,1–20

(Klicken Sie hier für einen PDF-Download die biblische Besinnung von Michael Herbst)

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DOKUMENTATION
Kurt Koch: Von Gott geliebt werden  und selbst lieben.
Der Heilige Augustinus als demütiger Exeget
des christlichen Kerngeheimnisses


AUFSÄTZE
Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz: Fließende Identität? Ein Blick auf Gender

(Klicken Sie hier für einen PDF-Download den Aufsatz von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz)

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Edgar Kellenberger: Gott als Raubtier und als offene Wunde (Hosea 5).
Worin ist der Gott des Alten und Neuen Testaments „einzigartig“?

BERICHT
Rainer Riesner: Faszinierend und irritierend: Eine Biographie Rudolf Bultmanns


BÜCHER

GESAMTJAHRESVERZEICHNIS


AUS DEM EDITORIAL

„Haben Sie schon alle Geschenke zusammen?“ Dieser furchterregende Satz findet sich auch in der weihnachtlichen Predigt, mit der unser Herausgeber Michael Herbst aus Greifswald das letzte Heft des Jahrgangs 2011 eröffnet. Es ist ein Versuch, Weihnachten für kirchendistanzierte und konfessionslose Menschen verständlich und interessant zu machen.
Zu einem Geschenk kann auch ein spannender Aufsatz werden: Ein Geschenk für neugierige Leser, die sich durch ungewohnte Gedanken inspirieren lassen. Wir hoffen, in diesem Heft ein paar gute Geschenke zusammengetragen zu haben:
Kurt Koch ist katholischer Theologe, ein Bischof aus der Schweiz und obendrein Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen. Wir dokumentieren seine Rede über die Liebe Gottes nach dem Zeugnis des Kirchenvaters Augustinus. Er führt uns in die tiefen Überlegungen des großen Theologen und demonstriert weitreichende ökumenische Verbundenheit, wenn er an das Grundgeheimnis des christlichen Glaubens erinnert, an die Menschwerdung Gottes und die „Investition“ des Herzblutes Jesu zu unserem Heil.
Mit der Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkowitz ist noch ein Glied der römisch-katholischen Kirche unter denen, die uns beschenken, nun aber mit einer durchaus streitbaren Analyse des Gender-Themas, das sie durch die Philosophie der Neuzeit wie durch die gegenwärtigen Gender-Debatten im Post-Feminismus hindurch verfolgt und einer kritischen theologischen Bewertung unterzieht. Ihr Plädoyer für die Leiblichkeit als „Datum“ stimmt nachdenklich angesichts fest eingebürgerter Gender-Rhetorik.
Mit Kurt Koch teilt Edgar Kellenberger die eidgenössische Biographie. Der Alttestamentler beschenkt uns mit Provokationen, die er freilich nicht erfindet, sondern in der radikalen biblischen Wortwahl aufsucht. Wie gehen wir damit um, dass Gott metaphorisch als Raubtier oder gar als offene Wunde deklariert wird? Wie passt das nur zum „lieben“ Gott? Der Autor plädiert für eine neue Wahrnehmung dieser harten Metaphorik, damit auch die Rede von Christus als geschlachtetem Lamm und siegreichem Löwen neu plausibilisiert werden kann.
Aus dem Herausgeberkreis meldet sich Rainer Riesner mit einem auch kritisch akzentuierenden Bericht über die Bultmann-Biographie von Konrad Hammann aus Münster zu Wort. Leben und Werk Bultmanns werden hier nachgezeichnet, und die Lektüre regt dazu an, einen neuen Blick auf die Kontroversen in der Mitte des 20. Jahrhunderts um Bultmann und die Entmythologisierung zu werfen.
Wie immer runden Rezensionen aus verschiedenen theologischen Fachgebieten unser Heft ab, das wir als Gabe auf Ihren Tisch legen. Vielleicht findet sich ja etwas, das Sie z. B. einem Theologiestudenten in Ihrem Umfeld zu Weihnachten schenken könnten. Denn das ist ja die Frage der nächsten Wochen: „Haben Sie schon alle Geschenke zusammen?“




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