42. Jahrgang, Heft 1, Februar 2011

 

BIBLISCHE BESINNUNG
Christoph Raedel:
Drei Kreuze für ein Halleluja.
Eine Karfreitags-Predigt zu Lukas 23,32–43

AUFSÄTZE
Klaus Haacker:
„Amazing Grace“ – „allein aus Gnaden“.
Dimensionen eines biblisches Grundwortes

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Peter Fluhrer:
Junger Wein in vier Schläuchen.
Die Erneuerungsbewegungen Vineyard und Pietismus im Vergleich

Christoph Th. Scheilke:
Zweie sind, auf die als auf seinen Zielpunkt
das ganze Leben auszurichten ist: Frömmigkeit und Bildung.
Zur Verbindung von
Bildung und Frömmigkeit bei Philipp Melanchthon

BÜCHER


AUS DEM EDITORIAL
Die Frage nach der Bedeutung des Kreuzestodes Jesu lässt uns nicht los! In diesem ersten Heft des 42. Jahrgangs der Theologischen Beiträge zeigt die Predigt von Christoph Raedel, Dozent an der CVJM-Hochschule in Kassel, wie eine homiletische Deutung des Sterbens Jesu für uns und an unserer Stelle aussehen kann.
Klaus Haacker eröffnet den Reigen der theologischen Aufsätze im neuen Jahr, indem er „Gnade“ als Kernbegriff biblischer Theologie klärt, der aus Sicht des langjährigen Herausgebers der Theologischen Beiträge aus dem Blick zu geraten droht. Er zeigt dem gegenüber die Bedeutung von Gnade in der Theologie des Apostels Paulus und Martin Luthers, nicht ohne deutlich zu machen, dass Gnade schon im Alten Testament Ausdruck des Wesens und Charakters Gottes ist: seiner freundlichen Zuwendung zu uns, die sich auch in den Gnadengaben wiederum zeigt.
Die Wiederentdeckung der Gnadengaben verdanken wir auch der weltweiten charismatischen Bewegung. Zu ihr gehört z. B. die  Vineyard-Bewegung. Den Namen haben viele schon einmal gehört. Vielleicht ist auch John Wimber nach seinen Reisen nach Deutschland noch in Erinnerung, der Gründer der Vineyard-Gemeinden in den USA. Aber was Vineyard als Erneuerungsbewegung ist und tut, ist weit weniger bekannt. Über eine bloße Beschreibung hinaus identifiziert Peter Fluhrer in seinem Beitrag „Junger Wein in vier Schläuchen“ besondere Merkmale der Vineyard-Bewegung, die er mit dem Pietismus als einer historischen Erneuerungsbewegung vergleicht.
Durch die Glaubenskurs-Initiative von EKD und AMD „Erwachsen glauben“ ist der Zusammenhang von Bildung und Mission erneut in Erinnerung gerufen worden. In diesem Zusammenhang steht das Plädoyer von Christoph Th. Scheilke für Bildung und Frömmigkeit, mit dem er zugleich noch einmal auf das Melanchthon-Jahr Bezug nimmt. Bildung, die auf ein gottgefälliges Leben abzielt, ist demnach das Erbe des praeceptor Germaniae. Zugleich setzt sich der Verfasser kritisch mit den Schwierigkeiten auseinander, die die Rede von den „ungleichen Schwestern“ Bildung und Frömmigkeit für den evangelischen Raum offenbart (etwa im Streit über die Frage, ob denn Bildung und Mission miteinander im Bund sein können). Sein Beitrag schließt mit praktischen Vorschlägen u. a. für ein selbstständiges und kooperatives Lernen in Gemeinschaft.
Information und Inspiration für die Erweiterung der eigenen Bibliothek und das unverdrossene Lesen im gerade begonnenen Jahr bieten wie immer eine ganze Reihe von Rezensionen, die dieses Heft abrunden.


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