42. Jahrgang, Heft 2, April 2011

 

BIBLISCHE BESINNUNG
Ulrich Mack:
Dominus flevit.
Predigt zu Lk 19,41–48

AUFSÄTZE
Michael Herbst:
Von Lausanne nach Kapstadt.
Der 3. Kongress für Weltevangelisation in Kapstadt (16.–25. Oktober 2010)
im Kontext der „Lausanner“ Geschichte und Theologie

Heinzpeter Hempelmann:
 „Schaue die Zertrennung an!“ Regionale und lokale Konflikte zwischen evangelischen Kirchengemeinden und Gemeinden alternativen Typs
und die ihnen inhärente Logik

(Klicken Sie hier für einen PDF-Download des Aufsatzes von Heinzpeter Hempelmann)

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Gerhard Hennig:
 Warum predigen wir eigentlich (noch)?
 Ad mutuum colloquium et consolationem (s. Schmalk. Art. III/4)

BÜCHER



AUS DEM EDITORIAL

Wie kann man einem Prediger besser zum Geburtstag gratulieren als so: indem man seiner Stimme Gehör verschafft! In diesem Fall ist es die Stimme eines Predigers aus dem schwäbischen Ländle: Der Stuttgarter Prälat Ulrich Mack gehört seit einiger Zeit zum Herausgeberkreis der Theologischen Beiträge und vollendet am 20. April 2011 sein 60. Lebensjahr. Aus diesem Anlass veröffentlichen wir seine Predigt zum Israelsonntag, gratulieren herzlich und wünschen dem Jubilar, dass er auch künftig dem Wort Gehör verschaffen darf, dem er dient.
Dass Gottes Wort allen Völkern zu Gehör gebracht werde, ist das große Anliegen der Lausanner Bewegung für Weltevangelisation. Nach „Lausanne 1974“ und „Manila 1989“ kamen nun zum dritten Mal Christen aus allen Richtungen der Welt zusammen: 4.000 Delegierte fanden sich im Oktober 2010 zum dritten Kongress für Weltevangelisation in Kapstadt ein. Der Beitrag von Michael Herbst erinnert an die theologischen Grundentscheidungen der Lausanner Bewegung, berichtet vom Kongress und fragt zugleich: Quo vadis, Lausanne?
Dass Gottes Wort allen Menschen in unserem Land zu Gehör gebracht werde, ist der Antrieb für das neue Nachdenken über traditionelle und alternative Gemeindeformen. Neue Gemeindeformen treten mit dem Wunsch und Anspruch an, Menschen zu erreichen, die sonst den Weg in eine Ortsgemeinde nicht fänden. Traditionelle Gemeinden verweisen darauf, dass sie stets für alle da sein möchten. Und daraus ergeben sich Konflikte, gegenseitige Vorwürfe, zuweilen auch Verletzungen und Trennungen. Heinzpeter Hempelmann befragt in seinem Beitrag beide Seiten und sucht nach Verbindendem, wenn es darum geht, allen Milieus und Mentalitäten das Wort Gottes zu Gehör zu bringen. Er regt an, konsequent evangelisch zu sein, Konkurrenz zu bejahen und Konflikte konstruktiv zu bearbeiten.
Dass Gottes Wort der Gemeinde zu Gehör gebracht werde, und dass es sich lohnt, gut von der Ortsgemeinde und ihren Gottesdiensten zu denken und die Prediger zu ermutigen, ist das engagierte Plädoyer unseres ehemaligen Mitherausgebers Gerhard Hennig. Er versteht Mt 28,18–20 als Ordinationsanamnese und befasst sich kritisch mit neueren Reformkonzepten wie „Kirche der Freiheit“. Zugleich möchte er gottesdienstliche und missionarische Verkündigung nicht trennen, wohl aber unterscheiden und recht aufeinander beziehen.
Auch neuen Büchern Gehör zu verschaffen, ist Sinn und Zweck etlicher Rezensionen, die in bewährter Weise diese „Theologischen Beiträge“ abrunden.



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