41. Jahrgang, Heft 2-3, April 2010

 

Armin D. Baum:
Rainer Riesner zum 60. Geburtstag

Biblische Besinnung
Ulrich Mack:
Die Freiheit der Gnade. Predigt über Lukas 18,9ff

Aufsätze
Thomas Pola:
Ritzzeichnungen. Werfen archäologische Funde aus dem
Ostjordanland Licht auf Ez 8,10 und 1Kön 6,29–36?

Klaus Haacker:
Die Einladung zur Mitfreude.
Bekanntes und Verkanntes zu Lukas 15

Emmanuel L. Rehfeld:
„Erbaulichkeit“ als Kennzeichen und Ziel paulinischer Theologie

(Klicken Sie hier für einen PDF-Download des Aufsatzes von Emmanuel L. Rehfeld)

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Jochen Wagner:
Mk 16,1-8 – eine Tendenzlegende?

Heinzpeter Hempelmann:
Hat das Kreuz Jesu eine Heils-Bedeutung?
Thesen zu Analyse und Kritik der gegenwärtigen Diskussionslage
aus systematisch-theologischer Perspektive

(Klicken Sie hier für einen PDF-Download des Aufsatzes von Heinzpeter Hempelmann)

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Johannes Triebel:
„... gepredigt den Völkern, geglaubt in der Welt ...“ (1Tim 3,16).
Das Verständnis von Mission im Wandel der Zeiten

Helmut Burkhardt:
Berufen, Schönes zu schaffen. Über die Berufung des Künstlers

Reiner Braun:
„Lehret sie halten …“. Anstöße zur Konfirmandenarbeit
aus Rainer Riesners Buch „Jesus als Lehrer“

Bericht
Armin D. Baum:
Die Entstehung des Neuen Testaments als literaturgeschichtliches Problem.
Gerd Theißens Phasenmodell zur Entstehungsgeschichte des neutestamentlichen Kanons

BÜCHER

 

Aus dem EditorialWieder einmal legen wir ein Doppelheft auf Ihren Schreibtisch: Wir widmen es unserem langjährigen Mitherausgeber, dem Dortmunder Neutestamentler Rainer Riesner, zum 60. Geburtstag am 2. Juni 2010. Wir tun dies in großer Dankbarkeit für die gemeinsame theologische Arbeit und in freundschaftlicher Verbundenheit. Wir gratulieren dem Jubilar und wünschen ihm, dass sich in seinem Leben auch zukünftig erweist, was in Mt 13,52 die Gleichnisrede abschließt: dass auch der Neutestamentler, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, einem Hausvater gleicht, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.Wie das aussehen kann, vermag auch diese Festgabe zu zeigen: Armin D. Baum eröffnet den Reigen mit einer Vorstellung des Jubilars und seines Wirkens, besonders seiner hermeneutischen Überzeugungen. Der Stuttgarter Prälat Ulrich Mack betreibt im Anschluss daran neutestamentliche Exegese praktisch und legt Lk 18,9–14 als ein Zeugnis der „Freiheit der Gnade“ aus. Daran schließt sich als Beitrag aus der Nachbarschaft des Jubilars eine biblisch-archäologische Studie des Dortmunder Alttestamentlers Thomas Pola an, der in ein jordanisches Grabungsprojekt einführt und erstmals die im Alten Testament erwähnten Ritzzeichnungen in Holz oder Stein nachweist. Zurück zu Lukas führt der Beitrag des em. Wuppertaler Neutestamentlers Klaus Haacker: Seine Auslegung von Lk 15 zeigt, dass auch sehr bekannte Texte Überraschendes zu Tage fördern können. Aus der „Dortmunder Schule“ folgen Beiträge von Emmanuel L. Rehfeld und Jochen Wagner. Während Rehfeld die seelsorgliche Note der Gemeindeaufbau-Texte des Apostels Paulus im 1. Korintherbrief freilegt, setzt sich Wagner kritisch mit der gängigen Auffassung auseinander, die in Mk 16 eine „Tendenzlegende“ sieht. Auch hier lohnt ein neuer, unverstellter Blick, der historische Wurzeln dieser Ostererzählung plausibilisieren kann. Heinzpeter Hempelmann, Theol. Referent im EKD-Zentrum für Mission in der Region, riskiert einige provokative Thesen zur Heilsbedeutung des Todes Jesu, die neu und wieder ins Gerede gekommen ist und uns in diesem Jahr weiter beschäftigen wird. Aus dem Kreis der Herausgeber folgt weiter ein spannender Überblick über Konzepte von Mission aus zwei Jahrhunderten, den Johannes Triebel 100 Jahre nach der Weltmissionskonferenz von Edinburgh (und damit zum Jubiläum dieser Weltmissionskonferenz und im Jahr der von Kapstadt 2010) vorlegt. Eine ungewöhnliche, aber reizvolle Frage hat Helmut Burkhardt beschäftigt: Er erkennt eine spezielle Berufung für künstlerisch begabte Christen, die durch ihr Wirken die Schönheit Gottes bezeugen. Wie praktische Gemeindearbeit von solider Exegese profitiert und Exegese anschlussfähig wird bis hin zum „Ernstfall“ der Konfirmandenarbeit, zeigt Reiner Braun in seinem Beitrag „Lehret sie halten“. Der Gießener Neutestamentler Armin D. Baum setzt sich schließlich in einem Beitrag mit Gerd Theißens Konzept der Entstehung des neutestamentlichen Kanons auseinander; er bringt eine Reihe von Fragezeichen am Rand ehedem für sicher gehaltener historischer Meinungen an. Wie immer runden etliche Rezensionen die „Theologischen Beiträge“ ab; sie sind seit langem ein Markenzeichen und Service, an dem wir besondere Freude haben. Freude wünschen wir nun auch unserem Jubilar an seinem Ehrentag und unseren Leserinnen und Lesern beim Studieren dieser Ausgabe der „Theologischen Beiträge“.


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